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Willkommen auf meiner Hompage Restaurator Mauro Ferrari
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2013  25 Jahre  Restauratore Ferrari Mauro
Reliquiare Altstätten
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 Der Nachwelt erhalten Diverse Reliquiare der Katholischen Kirchgemeinde Altstätten wurden restauriert ERWIN BUENTER Altstätten. Mauro Ferrari hat auf Allerheiligen diverse Reliquiare der Katholischen Kirchgemeinde Altstätten restauriert. Die restaurierten Reliquiare wurden früher als Schmuck des Altars zu Allerheiligen verwendet, da zu dieser Zeit keine Blumen dafür zu haben waren. Doch mit der Zeit blätterte das Gold ab, verschiedene Teile brachen ab, und der Wurm machte sich am Holz zu schaffen. Um diese wertvollen Stücke auch der Nachwelt zu erhalten, entschloss sich die Verwaltung, diesen Schmuck restaurieren zu lassen. Aufwendig  Mauro Ferrari bekamen den Auftrag, die Reliquiare gemäss Reglement für Restaurationen von Kunstgegenständen instand zu stellen. Eine aufwendige Arbeit: So mussten defekte oder nicht mehr vorhandene Holzteile geflickt oder neu geschnitzt werden. Und bis die Teile neu vergoldet werden konnten, musste viele Vorarbeit geleis-tet werden. Das Holz musste zuerst aufgeraut und mit heissem Hasenhautleim getränkt werden. Dies, um eine Verankerung zwischen dem Holz und der nachfolgenden Grundierung zu schaffen. Danach wurde vorsichtigt ein Kreidegrund aufgepinselt. Um eine qualitativ gute Vergoldung zu erreichen, kommen fünf bis acht Schichten auf das Stück. Dieser Grundanstrich ist massgebend für den Glanz des Goldes. Nach dem Austrocknen des Grundes wurde das Teil mit feinem Schleifpapier geschliffen; störende Unebenheiten des Untergrundes wurden entfernt. Das darauf folgende Polimentieren hat den Zweck, einen guten Haftgrund für das Gold zu bilden.  Das Poliment ist eine sehr feinkörnige Tonerde, welche mit Gelatineleim zu einer homogenen Lösung verarbeitet und mittels eines feinen, weichen Pinsels aufgetragen wird. Die Farbe des Polimentes schimmert dabei teilweise durch die Goldschicht. Vor dem eigentlichen Vergolden, wird das Restaurationsstück mit Stahlwolle poliert und einem weichen Tuch gereinigt. Mit einer Netzlösung aus Wasser und Alkohol wird das Poliment angeweicht. Das portionierte Goldblatt wird an die gewÜnschte Stelle angeschossen. Dies geschieht mit einem Anschiesser, einem ca. zehn Zentimeter breiten, hauchdünnen Pinsel aus Marderhaar. Nach dem Vergolden fehlt dem Gold der Glanz noch. Deshalb wird es poliert. Das geschieht mit einem Polierstein aus Achat. Dabei muss der Restaurateur auf Vollständigkeit und Regelmässigkeit achten.
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